Ostermärsche der FIW

Die Ostermärsche entstanden ursprünglich wegen der Aufrüstung mit Atomwaffen.

Der erste deutsche Ostermarsch – nach dem Vorbild aus England – startete Karfreitag 1960 in Norddeutschland. Wegen der atomaren Aufrüstung und des Vietnamkrieges wuchs er schnell und erreichte seinen Höhepunkt 1968 mit bundesweit mehr als 300 000 Teilnehmern. Danach nahm die Beteiligung stark ab und nahm erst wieder in den 80er Jahren (Stichwort „NATO-Doppelbeschluss“) zu. In den 90er Jahren sanken die Teilnehmerzahlen wieder.

Seit 2004 führt die FIW – zusammen mit anderen Friedensgruppen – jährlich Ostermärsche in Stadt und Landkreis Kaiserslautern durch, jeweils am Karsamstag.

Zunächst als Demonstration von der Air Base Ramstein durchs Bruch nach Landstuhl mit Abschlusskundgebung vor der Stadthalle Landstuhl.

In den letzten Jahren als Demonstration in Kaiserslautern, meistens beginnend am Philipp-Mees-Platz – Zug durch die Innenstadt – Schlusskundgebung am Stifts-, Martins- oder Schillerplatz.

Während der Corona-Einschränkungen musste einmal der Ostermarsch ausfallen, 2021 und 2022 wurde er nur als Kundgebung auf dem Stiftsplatz durchgeführt.

Die FIW lädt jeweils nach dem Ostermarsch zu einem Friedensgebet ein – entweder am Schluss der Veranstaltung oder am Flugtagmahnmal in Ramstein, an der Zufahrt zur Air Base Ramstein.

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