Pressemitteilung vom 27.01.2012

 

Bolivien ist zur Zeit ein gespaltenes Land. In den Westregionen des Landes wohnen überwiegend Indianernachkommen, im Osten, der über wirtschaftliche Boden- und Naturschätze verfügt, die Nachfahren europäischer Einwanderer. Sie wollen von ihrem Wohlstand den Menschen im Westen nichts abgeben.

 

Der Gegensatz wird auch mit Gewalt ausgetragen, Todesopfer bei Schießereien waren die Folge. Reiche Leute finanzieren eine militante Jugendorganisation.

 

Auf welchem Weg werden die Probleme des Landes gelöst werden? Lässt sich ein massiver Gewalteinsatz wirklich vermeiden? Die Beispiele gewaltfreier Konfliktlösung in anderern Teilen der Welt könnten eine Hilfe sein. Friedensarbeiter aus Europa und Amerika sind dabei, junge Bolivianer Alternativen mit gewaltfreien Methoden vertraut zu machen und ihnen für ihr Land die Vision einer Zukunft in Frieden zu vermitteln.

 

Vor diesem Hintergrund findet ein Friedensgebet an der Zufahrt zur Air Base Ramstein am Samstag, 4. Februar, um 15 Uhr statt, zu dem die Friedensinitiative Westpfalz einlädt.

Veranstaltungsmitteilung (Pressemitteilung, 29.10.2008)

 

Wenn Dr. Simone Lindorfer über die Auswirkungen von Krieg und Gewalt auf die betroffenen Menschen in Ostafrika spricht, ist dies nicht bloße Theorie:

 

Seit fast zehn Jahren arbeitet sie mit traumatisierten Menschen in den Bürgerkriegsgebieten Ostafrikas, erfährt hautnah, was der Völkermord vor einer Dekade in den Menschen angerichtet hat und wie die Betroffenen versuchen, damit zu leben.  Nach ihrer Erfahrung kann über eine rein psychosoziale Traumaarbeit hinaus  eine theologische Perspektive ein wichtiger Aspekt zur Bewältigung dieser traumatischen Erlebnisse sein.

Weiterlesen...

Veranstaltungsmitteilung (Pressemitteilung, 29.10.2008)


Unter dem Titel „Gerechten Frieden schaffen“, findet am Mittwoch, 12. November 2008,  ab 20 Uhr in der Friedenskirche Kaiserslautern, Kurt-Schumacher-Str. 56 (Uni-Wohngebiet), eine Veranstaltung zur Vorstellung und Diskussion der letzten Friedensdenkschrift des Rats der EKD "Aus Gottes Frieden leben - für gerechten Frieden sorgen" 2007 statt. Die Denkschrift zielt angesichts der veränderten globalen Rahmenbedingungen zur Friedenssicherung auf ein Umdenken in der Frage von Krieg und Frieden ab, hin zu einem kohärenten Friedenskonzept.    Referent ist Pfarrer Friedhelm Schneider von der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche der Pfalz, Speyer.

Weiterlesen...

Pressemitteilung, 29.10.2008

FIW unterstützt Aktion Rote Hand  -  Eine Million rote Hände gegen den Missbrauch von Kindersoldaten!

Seit dem 12. Februar 2002 ist laut einem Zusatzprotokoll der UN-Kinderrechtskonvention der Missbrauch von Kindern als Soldaten verboten. Dennoch hat sich die Zahl der Kindersoldaten weltweit seither kaum verändert. Noch immer  werden etwa 250.000 Kinder in den Kriegen der Erwachsenen ausgenutzt.

Weiterlesen...

Veranstaltungsmitteilung

(Pressemitteilung, 02.10.2008)


Vortrag von Pater Wolfgang Schonecke

 

Geboren 1938 in Berlin, lernte Wolfgang Schonecke als Schüler den ersten afrikanischen Bischof aus Uganda bei einem Jugendtreff kennen. Das Interesse für Afrika war entfacht und konkretisierte sich in einem lebenslangen Engagement für die Kirche in Afrika in der missionarischen Gemeinschaft der Afrika-Missionare, im Volksmund wegen ihrer Kleidung auch „Weiße Väter“ genannt.

Pater Wolfgang Schonecke arbeitete insgesamt 29 Jahre lang in Pfarreien, Entwicklungsprojekten und Bildungsprogrammen in Uganda und Kenia, in ländlichen wie auch in städtischen Regionen. Seit 2001 ist P. Schonecke Leiter des Netzwerks Afrika Deutschland (NAD), ein Zusammenschluss von 45 katholischen missionarischen Gemeinschaften, die in Afrika arbeiten. Das NAD will dazu beitragen, ein ausgewogeneres Bild Afrikas in der Öffentlichkeit darzustellen und in Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen für die Anliegen Afrika in Deutschland einzutreten. (Infos unter:

http://www.netzwerk-afrika-deutschland.de/Netzwerkes Afrika Deutschland e.V. (NAD).)

Jetzt folgt er einer Einladung der Friedensinitiative Westpfalz und kommt  nach Landstuhl. Sein Referat  „Konflikte in Ost- und Zentralafrika – Ursachen und Akteure“ liefert fundierte Hintergrundinformationen zur Situation in den genannten Regionen.

 

Der Vortrag ist eine Veranstaltung aus der Reihe „FIW-FORUM“, die in diesem Jahr unter dem Motto „Versöhnung leben“ läuft. Kooperationspartner sind die Prot. Kirchengemeinde Kindsbach, die „Eine-Welt-Gruppe“ Ramstein-Miesenbach, MÖD Pfalz, Landau und das Referat für weltkirchliche Aufgaben, Speyer.

Termin: Donnerstag, 23.10.08, 19 Uhr 30, in der Zehntenscheune Landstuhl, Eintritt frei.

Weitere Informationen unter http://www.friedensinitiative-westpfalz.de

         

V.i.S.d.P. Annette Dietrich, FIW-Pressearbeit, Tel: 0172/1357105,

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Copyright (C) 2010 Friedensinitiative Westpfalz