Pressemitteilung vom 06.08.2012

 

Atomwaffen und Kriege abschaffen !

 

Zur Erinnerung an den Abwurf der ersten Atombomben Anfang August 1945 nahmen am Samstag 150 Radsportler am 8. Marathon teil, der von Bretten, über Heidelberg, Mannheim und Bad Dürkheim zur Nato-Air-Base Ramstein und zurück nach Bretten führte. Sie wollten damit der Forderung, „Eine Welt ohne Atomwaffen“ Nachdruck verschaffen. Nach 176 km Fahrt trafen sie kurz nach 13 Uhr in Kaiserslautern, ihrer zweiten Verpflegungsstation ein.

 

 

 

Mit einem herzlichen Dank für ihr Friedensengagement begrüßte sie Jugendpfarrer Detlev Besier. Er verlas auch die Grußadresse von Angelika Keller, der protestantischen Dekanin der Stadt: „Wir haben eine Verantwortung für die Zukunft der nachfolgenden Generationen“. Täglich würden Millionen ausgegeben für das Militär, Massenvernichtungswaffen und Kriege. Wie gefährlich das ist, wisse jeder. Doch unendlich lang sei der Weg von dieser Einsicht bis zu einer neuen Politik. „Ihre Aktion hilft, in der Bevölkerung das Bewusstsein dafür wach zu halten und auf die Politik Druck auszuüben.“

 

Auch Bürgermeisterin Susanne Wimmer-Leonhardt lobte die Sportlerinnen und Sportler und sicherte allen Bemühungen um eine friedlichere und gerechtere Welt die Unterstützung der Stadt zu. Uwe Rudolf, Präsident des Radsportverbands Rheinland-Pfalz, wünschte den Frauen und Männern des Marathons die nötige Ausdauer für die zweite Hälfte der Fahrt , aber ebenso auch und für ihr Friedensengagement.

 

Während diesen ermunternden Reden stärkten sich die Radler an den reich gedeckten Tischen mit Kuchen, Obst und vielen Getränken, die die Friedensinitiative Westpfalz und die Evangelische Jugend Kaiserslautern im Schatten de Barbarossaburg aufgebaut hatten.

 

Nächste Station in der Westpfalz war der Gedenkstein für die Opfer der Flugtagkatastrophe bei der Luftwaffenbasis Ramstein. Bianka Pfaff von der Friedensinitiative Westpfalz erinnerte dort an die Opfer des Kriegswaffenfestes „Flugschau“ 1988. Wie die Millionen Tote der Kriege, die von Ramstein aus unterstützt wurden und werden, dürften sie nicht vergessenwerden. Nur so werden ihr Leid, Elend, Not und Sterben zur Mahnung, sich mit Vernichtung und Krieg nicht abzufinden.

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