Pressemitteilung vom 13.04.2014

 

Die Welt braucht mehr Frieden

 

Der traditionelle Ostermarsch Ramstein-Landstuhl wird auch in diesem Jahr stattfinden. Träger ist ein Bündnis, dem unter anderem  die Friedensinitiative Westpfalz, die DGB-Region Westpfalz, der Protestantische Kirchenbezirk, die Grünen und die Linken in Kaiserslautern angehören.

 

In ihrem Aufruf fordern die Initiatoren des Marschs, Konsequenzen aus dem Afghanistan-Debakel zu ziehen; Wieder einmal habe es sich erwiesen, dass mit militärischen Mitteln Friede nicht hergestellt werden kann. Statt rückwärtsgewandt noch mehr bewaffnete Auslandseinsätze zu fordern, sollten die Unsummen, die das Militär verbraucht, für aufbauende Friedensarbeit  verwendet werden. Deutschland dürfe auch nicht länger der weltweit drittgrößte Rüstungsexporteuer bleiben. Kritisiert wird ebenfalls die Selbstherrlichkeit der Militärs, wie sie sich jüngst im Streit um die Erweiterung des Geländes  für die Drohnenleitstation bei Landstuhl zeigt. Ganz allgemein müsse die gezielte Tötung mit Hilfe bewaffneter Drohnen international geächtet werden.

 

An die Stelle der auf Abweisung  ausgerichteten Flüchtlingspolitik solle überzeugende Nothilfe treten. „Flüchtlinge erfahren Frieden dort, wo ihnen teilnehmende Menschen begegnen“; dazu könnten allerdings  auch bürgerschaftliche Initiativen beitragen. 

 

Dem Frieden diene es auch nicht, wenn Jugendoffiziere den Schülern ein Schönwetterbild der Bundeswehr servieren. Das Schulgesetz fordert vielmehr eine Erziehung zum gewaltfreien Zusammenleben und zur Völkergemeinschaft als verpflichtende Idee.

 

Der Ostermarsch beginnt am  Samstag, 19 April, 12 Uhr, am Gedenkstein für die Flugtagkatastrophe an der Westzufahrt zur Air Base und führt zur Schlusskundgebung an der  Stadthalle Landstuhl, wo um 13;30 Uhr  das SPD-Landtagsmitglied Daniel Schäffner die Ansprache hält.

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