Pressemitteilung vom 27.03.2014

 

Die Zahl der Soldatinnen und Soldaten, die aus dem“bewaffneten Einsatz“ der Bundeswehr in Afghanistan mit einer schweren psychischen Belastung zurückgekehrt sind, wird auf über 2.500 geschätzt. Ohne fachätztliche Unterstützung können sie ihre schlimmen Erfahrungen nicht verarbeiten und laufen Gefahr, an ihnen zu zerbrechen. In vielen Fällen übernimmt die Bundeswehr nicht die Kosten einer Therapie, sodass private Hilfe notwendig wird.

 

Dr. Hartmut Jatzko, der frühere Leiter der Klinik für Psychosomatik am Westpfalz-Klinikum hat sich vielfältig für Menschen mit schrecklichen Katastrophenerlebnissen eingesetzt, unter anderem auch für ehemalige Bundeswehrangehörige. Auf dem Hintergrund seiner Erfahrungen wird er am kommenden Freitag, 28. März, 19 Uhr einen Vortrag zum Thema“ Kriegsopfer, von denen man nicht spricht“ halten und einen Kurzfilm vorführen. Der Abend findet im Heinz-Wilhelmy-Haus, Unionstr. 1, gegenüber dem Gemeindezentrum Alte Eintracht, statt. Veranstalter sind die Ev. Erwachsenenbildung in Zusammenarbeit mit der Friedensinitiative Westpfalz e.V.

 

Copyright (C) 2010 Friedensinitiative Westpfalz