Interview mit Frau Gabler

 

FIW: Frau Gabler, Sie sind vor einigen Monaten achtzig Jahre alt geworden und Sie sind mit Abstand die älteste Teilnehmerin der Friedensinitiative Westpfalz. Die übrigen Mitglieder sind überwiegend mehr als 30 Jahre jünger als Sie. Haben Sie den Eindruck, dass diese Jüngeren Ihnen mit Vorbehalten begegnen?

Gabler: In keiner Weise. Das was ich zu sagen habe, sage ich und habe auch das Gefühl, dass es aufgenommen wird. Ich fühle mich nicht irgendwie überflüssig.

FIW: Gibt es Inhalte in der Arbeit der Friedesninitiative, die Ihnen besonders am Herzen liegen ?
 

Gabler: Ja, ich möchte den sehr viel jüngeren mitteilen, wie schrecklich der letzte Krieg war, und dass man alles daran setzen muss, das so etwas nicht wieder passiert.

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Interview mit dem Schirmherren der WM-Protour der Pace Makers, Udo Bölts, Heltersberg beim Start am 7. Juni 2006 in Kaiserslautern

Die Fragen stellte Wolfgang Kohlstruck von der Friedensinitiative Westpfalz.

FIW: Herr Bölts, Sie sind ein national und international bekannter Radprofi. Was bringt Sie dazu, sich für die WM-Protour der Pacemakers zu engagieren und zusammen mit Frau Staatsekretärin Kortmann die Schirmherrschaft zu übernehmen ?

 


Bölts: Die Verbindung kam durch Christoph Fuhrbach von der Friedensiniitiative Westpfalz zu Stande. Wir haben uns schon vor längerer Zeit kennen gelernt. Er hat mich gefragt, ob ich mich mit den Zielen der Tour identifizieren und mitmachen würde. Ich habe gesagt, ja klar, in jedem Fall, und so kam ich dann zu dieser Schirmherrschaft.

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Interview mit Frau Staatssekretärin Karin Kortmann am 7. Juni 2006

... anlässlich des Starts der WM-protour der PaceMakers in Kaiserslautern.

Die Fragen stellte Wolfgang Kohlstruck von der Friedensinitiative Westpfalz.

FIW: Frau Kortmann, Sie sind Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Nun haben Sie die Schirmherrschaft übernommen für die WM-Protour der PaceMakers, die jetzt hier in Kaiserslautern beginnt und alle Städte verbindet, in denen Spiele zur Fußballweltmeisterschaft stattfinden. Und darüber hinaus treten Sie jetzt zu Beginn der Fahrt auch persönlich in die Pedale. Was waren Ihre Gründe dafür, diese Schirmherrschaft zu übernehmen?

Kortmann: Ich habe mich darüber gefreut, dass ich gefragt wurde. Ich hatte zwei Gründe, das Angebot anzunehmen: Der eine ist, dass ich selber in der Friedensbewegung sozialisiert und auch politisiert wurde und dass bis heute die Notwendigkeit besteht, weltweit stärker abzurüsten. Wir hören in diesen Tagen, dass die Verhandlungen des UN-Sicherheitsrates und der EU mit dem Präsidenten des Iran Abrüstungsfragen zum Inhalt haben, also ein hochaktuelles Thema. Der zweite Grund ist, dass die Radtour auch die Umsetzung der Entwicklungsziele der Vereinten Nationen unterstützt. In ihnen geht es darum, die Armut in der Welt zu reduzieren und mehr finanzielle Mittel für Bildung und Gesundheitssysteme zur Verfügung zu stellen. Und das geht letztlich nur, wenn man umschichtet in der Weise, dass man die Militärhaushalte drastisch reduziert und statt dessen die Mittel für präventive Arbeit, für Konfliktbearbeitung und für die Verringerung der Armut erhöht. Und dafür strampele ich heute mit.

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