Kein Soldat mehr! Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!

Unter diesem Motto ruft am kommenden Samstag (20.2.2010) die Friedensbewegung  zu bundesweitem Protest in Berlin und anderen Orten auf. Im Aufruf heißt es dazu:

Wir rufen auf: Protestiert am 20. Februar gemeinsam gegen den Krieg.
Macht den Abgeordneten klar: Gegen unseren Willen schickt die Bundesregierung weitere Truppen an den Hindukusch. Gegen unseren Willen werden weitere Milliarden für den Krieg ausgegeben. Gegen unseren Willen werden neue Waffen eingesetzt. Afghanistan braucht zivilen Aufbau, der verstärkt werden muss. Afghanistan braucht kein Geld für den Krieg.

 

Download des Aufrufs


Anlässlich der parlamentarischen Beratung zur Verlängerung und Ausweitung des ISAF-Mandats der Bundeswehr am 26.02.2010 fordert die Friedensbewegung insbesondere die Abgeordneten des Deutschen Bundestages erneut auf, sich für einen sofortigen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan einzusetzen und das Mandat entsprechend abzulehnen.

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Verhandeln statt schießen -  Ostermarsch der FIW am 03.04.2010 in Ramstein


Datum:                                     03.04.2010

Treffpunkt:                               12:00 Uhr am Gedenkstein für die Opfer der Flugtagkatastrophe

Den Gedenkstein für die Opfer der Flugtagkatastrophe erreicht man auf einem Feldweg, der von der Verbindungsstraße Landstuhl - Ramstein abzweigt; der Abzweig ist beschildert. Auch der Zugang vom Parkplatz an der Zufahrt zum Westtor der Air Base ist beschildert.

Wegstrecke:                           Zum Teil auf Feldwegen entlang der Air Base

Abschlusskundgebung:      An der Stadthalle Landstuhl um 13:30 Uhr

 

A u f r u f

Drei Viertel der deutschen Bevölkerung lehnen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan ab. Bundestag und Bundesregierung gehen über diesen eindeutigen Volkswillen hinweg, reden von Interessen Deutschlands am Hindukusch und der  Unterstützung einer funktionierenden afghanischen Regierung. Diese ist korrupt und  in einen neuen Bürgerkrieg in ihrem Land verwickelt. Das Projekt Sicherheit in Afghanistan ist gescheitert. Jetzt führt die Bundeswehr einen Krieg, der zum Selbstläufer geworden und ziel- und aussichtslos ist. Wer das, wie Bischöfin Käßmann, deutlich ausspricht, wird diffamiert, sachliche Antworten gibt es nicht. Käßmann hatte die Christen aufgerufen, wie die friedlichen Demonstranten in der alten DDR ausgehend von ihrem Glauben, phantasievoll Wege zu einem gerechten Frieden für Afghanistan zu suchen.

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Sr. Maria Delci Franzen zu Gast beim Friedensgebet am 06.03.2010

Sr. Maria Delci Franzen studierte Religionswissenschaften, Theologie und Psychologie. Sie hat schon in ganz unterschiedlichen Aufgabenfeldern gearbeitet, u.a. auch sechs Jahre auf dem Land ohne Strom und fließendem Wasser. Seit 2003 ist sie Leiterin der Abteilung für Soziale Dienste bei der brasilianischen Bischofskonferenz. Als solche ist sie zugleich Koordinatorin des Themenbereichs "Klimawandel" in der brasilianischen Bischofskonferenz. So kämpft sie u.a. gegen die Regenwaldzerstörung.

Film-Reihe über den Israel-Palästina-Konflikt

Seit nunmehr fast einem Jahrhundert schwelt der Konflikt zwischen den jüdischen Einwanderern, die den Staat Israel gründeten, und den Bewohnern des Landes Palästina. Dieser Konflikt bekam durch die Besatzung der Westbank nach dem 6-Tage-Krieg von 1967 eine neue Dimension und verschärfte sich durch den zunehmenden israelischen Siedlungsbau auf palästinensischem Land. So hat der Konflikt insbesondere in den beiden letzten Jahrzehnten immer mehr den Charakter einer Auseinandersetzung mit Waffengewalt, Terror und Unterdrückung angenommen. Die Friedensperspektiven nach den Vereinbarungen von Oslo sind einer immer auswegloseren Verstrickung in die Logik von Gewalt und Abgrenzung gewichen.

 

Die Filme, die in dieser Reihe gezeigt werden, wollen den Konflikt- gegnern menschliche Gesichter geben und dazu beitragen, die mensch- liche Tragik und die Möglichkeit einer menschlichen Begegnung über die Konfliktlinien hinweg ins Bewusstsein bringen. Sie möchten daran appellieren, unser Mitempfinden mit den Menschen auf beiden Seiten wach zu halten und gegen Unmenschlichkeit und für Versöhnungsbereit- schaft einzutreten.

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