Kundgebung gegen den Krieg in Afghanistan

 

Anlässlich des Besuchs von Verteidigungsminister Jung am 7. Juli in Zweibrücken rufen die Friedensinitiative Westpfalz, die Friedensinitiative Pirmasens, MdB Alexander Ulrich (Fraktion DIE LINKE), Pfarrer Detlef Besier aus Landstuhl und weitere Organisationen und Einzelpersonen zu einer Kundgebung gegen den Krieg in Afghanistan auf.

Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete Alexander Ulrich als Hauptredner der Kundgebung: „Wir fordern im Bündnis mit der Friedensbewegung den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus dem Kriegsgebiet in Afghanistan, die sofortige Beendigung der Kampfhandlungen und eine friedliche Lösung des Konfliktes am Verhandlungstisch. Wir sind überzeugt, dass nur mit zivilen und politischen Mitteln Freiheit und Frieden für die Menschen in Afghanistan zu erreichen ist. Aufklärung tut Not: Während nun auch im offiziellen Sprachgebrauch von „gefallenen deutschen Soldaten“ die Rede ist, wird gegenüber der Bevölkerung immer noch so getan, als sei die Bundeswehr in Afghanistan mit Entwicklungshilfe beschäftigt. Ich spreche den Hinterbliebenen aller gefallenen deutschen Soldaten, insbesondere und aus gegebenem Anlass den Angehörigen aller getöteten Soldaten der Zweibrücker Auerbach Kaserne, mein tiefstes Mitgefühl aus. DIE LINKE wird sich im Bundestag und im Schulterschluss mit der Friedensbewegung kompromisslos für die Beendigung des Krieges in Afghanistan einsetzen.“ Die Kundgebung findet ab 17 Uhr 30 auf dem Herzogplatz in Zweibrücken statt. Alle Bürgerinnen und Bürger, Friedensaktivisten sowie Bündnisse und Initiativen für den Frieden sind herzlich eingeladen und aufgerufen, an der Kundgebung teilzunehmen. 

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