Aufruf zum Antikriegstag am 1. September in Kaiserslautern


„Seit 5:45 h wird zurückgeschossen“ – mit dieser Propagandalüge eröffnete vor 80 Jahren der deutsche Faschismus mit dem Überfall auf Polen den militärischen Teil des Zweiten Weltkrieges. Am Ende standen mehr als 60 Millionen Tote, Millionen Verletzte, Witwen und Waisen sowie große Zerstörungen in vielen Ländern. Die historischen Konsequenzen des Jahres 1945 nach der militärischen Zerschlagung des Fa-schismus und der Befreiung konnte daher nur lauten: „Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“


Wir erinnern uns am:

 

Sonntag, 1. September 2019


12:00 Uhr: Auftaktkundgebung an der Stiftskirche (Adler-Apotheke)

 

12:45 Uhr: Marsch durch Markt-, Schneider- und Eisenbahnstrecke. zum Philipp-Mees-Platz.

 

13:15 Uhr: Kranzniederlegung am Philipp-Mees-Platz

 

80 Jahre nach Beginn des zweiten Weltkriegs hat die Weltgemeinschaft noch immer nichts aus der Vergangenheit gelernt. Mit Blick auf die aktuelle Weltlage erkennen wir eine Prägung durch Unsicherheit und Instabilität. Wir werden nicht nur Zeuge, wie ein neuer Aufrüstungswahn um sich greift, sondern sehen uns mit einer neuen nuklearen Bedrohung konfrontiert. In einer Zeit, in der alle Atommächte dabei sind, ihre Nuklearwaffen zu modernisieren, steigen die USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran aus und kündigen das Abkommen über nukleare Mittelstreckensysteme mit Russland. Auch die Bundesregierung ist in der Verantwortung, diesem Irrsinn Einhalt zu gebieten. Sie muss endlich den UN-Vertrag über das Verbot von Atomwaffen un-terzeichnen, dem bereits rund 130 Staaten zugestimmt haben.

 

Veranstalter siehe Plakat

ACHTUNG: Aufgrund der Situation rund um das FCK-Spiel am 01.09. mussten Uhrzeiten und Veranstalungsorte geändert werden (siehe oben).

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