Vortrag "Pazifismus in der Pfalz"

 

Den Ersten Weltkrieg haben Historiker als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Stimmt es,
dass die verantwortlichen Politiker und Monarchen gleichsam schlafwandelnd in dieses Fiasko, das
20 Millionen Menschen das Leben gekostet hat, hineingetaumelt sind?

 

Eine sorgfältige historische Forschung kann dieses Alibi nicht stützen. Die internationale Friedensbewegung hat vor 1914 deutlich genug die Schrecken der Kriegsführung im Industriezeitalter beschrieben - wie wir wissen, ohne Erfolg.

 

Auch in der Pfalz hatte die Friedensbewegung ihre Anhänger. Kaiserslautern war ein Schwerpunkt, hier fanden unter der Leitung des Lehrers Ludwig Wagner Friedensseminare statt, an denen als Gäste vor allem französische Lehrer teilnahmen.

 

Wir laden herzlich ein zu einem Vortrag von Dr. Karlheinz Lipp:

 

"Pazifismus in der Pfalz vor und während des Ersten Weltkriegs"

am Dienstag, 6. Februar in der Friedenskapelle, Friedensstraße 42
(vor der Bahnunterführung) um 19:30 Uhr.

 

Der Referent ist Studienrat und Historiker mit dem Schwerpunkt historische Friedensforschung: er stammt aus der Pfalz und lebt in Berlin. In einem 2015 erschienen Band hat er Dokumente zum
Thema seines Vortrags in einem Lesebuch zusammengestellt.

 

Veranstalter des Abends sind die Volkshochschule Kaiserslautern, die Friedensakademie Rheinland-Pfalz
(Landau), das Theodor-Zink-Museum Kaiserslautern und die Friedensinitiative Westpfalz e.V.

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